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Vita / Chronik
Der Weißgerber Lesezirkel ist ein Berliner Familienunternehmen der besonderen Art. Seit über 87 Jahren und vier Generationen beliefert es seine Kunden mit Mietzeitschriften und versteht sich als persönlicher, flexibler und kundenorientierter Dienstleister. Der Erfolg und die hohe Kundenzufriedenheit bestätigen die Unternehmensphilosophie, traditionelle Werte mit moderner Dienstleistung zu verbinden.
Chronik Weißgerber Lesezirkel
| 1925 | Gründung durch Emil Weißgerber, Geschäftsführer der "Grünen Mappe" in Hamburg. |
| 1930 | Übergabe der Firma an die Söhne Otto und Walter (2. Generation), die zusammen den Lesezirkel in Schöneberg in der Lützowstraße weiterführten. |
| 1939 | schied Walter Weißgerber aus der Firma E. Weißgerber & Söhne aus und betrieb seinen Lesezirkel "Die Deutsche Lesemappe" in Klein-Machnow weiter. 1940, in den Kriegsjahren, verlegte Otto Weißgerber seinen Betrieb nach Lichtenrade. Aufgrund des Vertriebes von Presseerzeugnissen wurde Otto Weißgerber von der Wehrmacht unabkömmlich gestellt bis Mitte 1944. Danach wurde er Soldat, und damit ruhte die Firma. |
| 1948 | Nach der Entlassung aus der russischen Kriegsgefangenschaft begann er mit persönlichen Besuchen bei alten Kunden, die Firma E. Weißgerber & Söhne fortzuführen. Der Aufbau war sehr mühselig, da es zu der Zeit 34 andere Lesezirkel in Berlin gab. Im Laufe dieser Zeit wuchs der Sohn Lothar Weißgerber (also die 3. Generation) in die Firma rein. Da Otto Weißgerber bei seinen Kollegen sehr angesehen war, konnten im Laufe der Zeit Lesezirkelbetriebe, die aus Altersgründen aufgaben, übernommen werden. Dadurch erweiterte sich das Liefergebiet auf ganz Berlin. |
| 1976 | Durch einen glücklichen Umstand kam der Berliner Lesezirkel Fahrenholz-Kunkel dazu. Dadurch bekam der Weißgerber Lesezirkel schon eine beachtliche Größe und brauchte dringend neue Geschäftsräume. |
| 1979 | übernimmt Lothar Weißgerber als Inhaber die Firma. |
| 1983 | erfolgte der Umzug in die Attilastraße 116. |
| 1984 | trat die Tochter Ute Weißgerber-Knop in den Betrieb ein. Durch Zukäufe von Lesezirkelkunden wurden auch die neuen Räume nach weiteren 5 Jahren zu klein. |
| 1988 | zog der Lesezirkel in die heutigen eigenen Räume in der Buckower Chaussee. So konnte er kontinuierlich expandieren. |
| 1989 | Mit der Maueröffnung ergab sich durch einen Besuch von Horst Hoffmann aus Forst/Lausitz die Chance, dort eine Niederlassung zu eröffnen. Horst Hoffmann hat sich sehr engagiert, so dass zwei Lesezirkel, die in den neuen Bundesländern nicht weiter arbeiten wollten, übernommen werden konnten. So beliefert der WeißgerberLesezirkel auch das südliche Land Brandenburg mit Schwerpunkt Potsdam und durch die Forster Filiale (jetzt unter der Leitung von Brunhilde Hoffmann mit drei Mitarbeitern) den Raum Cottbus. In Berlin arbeiten im WeißgerberLesezirkel 45 Mitarbeiter, die monatlich weit über 100.000 Zeitschriften ausliefern. Das Zeitschriften-Sortiment umfasst ca. 160 verschiedene Zeitschriftentitel, so dass jeder Kundenwunsch erfüllt werden kann. Täglich sind dafür 14 Lieferfahrzeuge unterwegs; früher wurden die Hefte mit Handkarren, 3-Rad-Fahrrädern oder Fahrrad mit Einradanhänger ausgeliefert. Ungewöhnlich ist, dass der WeißgerberLesezirkel als einziger Lesezirkel in Deutschland Spättouren hat. Kunden, die erst abends erreichbar sind, werden so auch beliefert. |
| 2009 | Ute Weißgerber-Knop ist bereits 25 Jahre im Betrieb und nun in der 4.Generation Geschäftsinhaberin. Durch die engagierten Mitarbeiter wird der Lesezirkel ständig immer etwas größer. Der Weißgerber Lesezirkel bringt Spaß und macht Spaß. |
Kontakt:
Heidrun Huß (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)
Weißgerber Lesezirkel
Mohriner Allee 30 - 34
12347 Berlin
Tel.: 030 / 740 748 716
Fax: 030 / 740 748 719
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www.weissgerberlesezirkel.de


