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Chronik

1925

Gründung am 23. Februar durch Emil Weißgerber, Geschäftsführer der „Grünen Mappe“ in Hamburg.

1930

Übergabe der Firma an die Söhne Otto und Walter (2. Generation), die zusammen den Lesezirkel in
Schöneberg in der Lützowstraße weiterführen.

1939

Ausscheiden von Walter Weißgerber aus der Firma E. Weißgerber & Söhne, welcher anschließend
seinen Lesezirkel „Die Deutsche Lesemappe“ in Klein-Machnow betreibt.
Im Jahr 1940 verlegt Otto Weißgerber seinen Betrieb nach Lichtenrade. Wegen des Vertriebs von Presseerzeugnissen wird Otto Weißgerber von der Wehrmacht bis Mitte 1944 unabkömmlich gestellt. Danach wird Otto Weißgerber Soldat – die Firma ruht.

1948

Nach der Entlassung aus der russischen Kriegsgefangenschaft beginnt Otto Weißgerber mit
persönlichen Besuchen bei alten Kunden, die Firma E. Weißgerber & Söhne fortzuführen. Der Aufbau ist von Schwierigkeiten geprägt, da es 34 weitere Lesezirkel in Berlin gibt.
Im Laufe dieser Jahre wächst der Sohn, Lothar Weißgerber, (die 3. Generation) in die Firma hinein. Otto Weißgerber ist auch bei den Mitbewerbern sehr angesehen und kann im Laufe der Zeit weitere Lesezirkelbetriebe, welche aus Altersgründen aufgegeben werden müssen, übernehmen.
Dadurch erweitert sich das Liefergebiet auf ganz Berlin.

1976

Durch einen glücklichen Umstand kommt schließlich der Berliner Lesezirkel „Fahrenholz-Kunkel“ hinzu. Dadurch bekommt der Weißgerber Lesezirkel eine beachtliche Größe und braucht dringend neue Geschäftsräume.

1979

Lothar Weißgerber übernimmt als Inhaber die Firma. (»Mein Opa bugsierte die kiloschweren Mappen noch per Fahrrad an die Haustüren der Kunden« – Lothar Weißgerber)

1983

Umzug in die Attilastraße 116.

1984

Tritt die Tochter Ute Weißgerber-Knop (4. Generation) in den Betrieb ein. Durch Zukäufe von
Lesezirkelkunden werden auch die neuen Räume nach fünf Jahren zu klein.

1988

Umzug in die Buckower Chaussee 148.

1989

Mit der Maueröffnung ergibt sich durch Horst Hoffmann aus Forst/Lausitz die Chance, dort eine Niederlassung zu eröffnen. Durch dessen Engagement können zwei weitere Lesezirkel, welche in den neuen Bundesländern das Geschäft aufgeben wollen, übernommen werden.
Somit beliefert der Weißgerber Lesezirkel auch das südliche Land Brandenburg mit Schwerpunkt Potsdam und durch die Forster Filiale (jetzt unter der Leitung von André Bever) den Raum Cottbus.

2010

Ute Weißgerber-Knop ist bereits 26 Jahre im Betrieb und nun in der 4. Generation Geschäftsinhaberin. Durch die engagierten Mitarbeiter wächst der Lesezirkel ständig. Ungewöhnlich ist, dass der Weißgerber Lesezirkel als einziger Lesezirkel in Deutschland Spättouren hat.
Kunden, die erst abends erreichbar sind, werden so nach ihren Wünschen beliefert.

2011

Im Dezember zieht der Lesezirkel in die heutigen Räume in der Mohriner Allee 30 – 34. Hier bieten sich sehr gute Voraussetzungen für den stetig expandierenden Lesezirkel.